Lebensgefühl zum Anfassen
Möbel-Linoleum regt die Sinne an – sowohl haptisch durch die seidenmatte und glatt gestrichene Oberfläche, als auch optisch durch intensive Farbtöne. Besonders im Zusammenspiel von Holz und punktuell veredelten Linoleum-Partien entstehen moderne und edle Design-Möbel von eleganter Extravaganz. Und zugleich gehen zwei Naturstoffe eine Symbiose ein.Sechs Beispielmodelle aus Linoleum:
Linoleum wirkt auf großen Flächen ebenso wie als optischer Detail auf kleineren, z.B. in den Regalflächen. Hier einige Inspirationen.Möbellinoleum hat wunderbare EigenschaftenLinoleum ist ein auf natürlichen Rohstoffen basierendes Material. Das sagt schon der Begriff: er setzt sich zusammen aus dem lateinischen linum (Lein) und oleum (Öl) – Leinöl gehört neben Korkmehl, Jutegewebe und Farbstoffen zu den Hauptbestandteilen von Möbel-Linoleum. In einem mehrstufigen Misch- und Trocknungsprozess werden die Inhaltstoffe zur gewünschten Konsistenz verrührt, in dünne Bahnen gepresst und auf Holz aufgebracht.Neben dem Materialkontrast sprechen die Eigenschaften der Linoleum-Schicht für sich: Dank der antistatischen Oberfläche werden Staubpartikel abgestoßen. Die strapazierfähige Schicht unterstützt, dass Farben über Jahre hinweg lichtecht bleiben. Als recyclebares Naturprodukt ist Möbel-Linoleum eine umweltfreundliche Art der Veredelung. Multiplex- oder Holzfaserplatten werden auf einer Länge von bis zu 2,49 m mit Möbel-Linoleum versehen – für neue Design-Objekte nach Maß. Die Stärke der Platten liegt dann bei 18 oder 28 mm. Die Geschichte von Linoleum beginnt mit einem Zufall – der Brite Frederick Walton entdeckte in einer Farbdose eine feste Leinöl-Schicht und entwickelte daraus einen eigenen Werkstoff – das war um 1860. Bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war Linoleum in verschiedenen Bereichen weit verbreitet. Insbesondere Bauhaus-Architekten wie Walter Gropius nutzten die einfarbigen Linoleum-Beläge für ihre modernen Interieur-Konzepte. | ![]() |








